Einige Banken aus den Niederlanden bieten derzeit trotz der niedrigen Leitzinsen noch Tagesgeldkonten mit Zinssätzen von über 4 Prozent an. Deutsche Institute tun dies nur noch sehr selten – und zu schlechteren Konditionen.
In Deutschand machen sich lukrative Tagesgeldangebote mittlerweile mehr als rar. Die Zinsen auf durchschnittlich 2 Prozent gesunken, die Konditionen schlechter, gestaltet sich die Suche nach einer vernünftigen Anlage in der Krise oft schwer. Das beste hiesige Angebot bietet – auf den Zinssatz bezogen – comdirect. Hier können Neukunden noch bis zu 10.000 Euro bei 4 Prozent Zinsen anlegen – aber nur bis zum 31. August. Diese kurzfristigen Sicherheiten sind für die Überbrückung der Krise nicht die optimale Lösung.
Bessere Rahmenbedingungen kann man dagegen derzeit noch bei niederländischen Banken finden. Die NIBC Direct bietet beispielsweise noch 4,5 Prozent aufs Tagesgeld, andere Institute wie die Akbank mit 4 Prozent und Credit Europe mit 3,8 Prozent folgen etwas weiter hinten. Der Staat der Niederlanden sichert die Anlage bis zu einem Wert von 100.000 Euro ab. Bei diesen Angeboten muss allerdings der Vertrag genauer überprüft werden. Die Banken wurden teilweise von Ratingagenturen nicht allzu gut bewertet, weswegen man auf Kleingedrucktes und Details wie die Vertragsverlängerung besonders achten sollte, um nicht von den guten Zinsen geblendet zu werden und an eine instabile Bank zu geraten.
Dienstag, April 28th, 2009 | Autor: admin
Kategorie: Allgemein
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